Was sind die besten Techniken, um schneller zu lesen?

Manche Leute könnten sagen, wenn man schneller liest, versteht man nichts. Obgleich das für extrem technische Artikel oder Sprachen zutreffend sein konnte, die Sie nicht an gewohnt sind, ist es normalerweise gerade Unsinn, der von den Leuten gesprochen wird, die es nie die korrekte Methode versuchten. Wenn Sie langsam fahren, ist es wahrscheinlicher, dass Sie abgelenkt werden und Ihr Auto treffen. Wenn Sie schnell fahren, konzentrieren Sie sich auf die Straße/Auto. Das Gleiche gilt für das Lesen: Wer schneller liest, konzentriert sich mehr, was zu einem besseren Verständnis und einer besseren Bindung führt. Lesen ist sehr schön, wenn man schneller liest, mehr versteht und mehr behält.

Es gibt verschiedene Schnellleseverfahren, die Ihnen dabei helfen können. Je mehr Techniken man anwenden und perfektionieren kann, desto besser, aber es ist wirklich schwer, sie alle zu beherrschen.

Hier sind einige der besten, die ich benutze:

  1. Stoppen Sie das Vokalisieren und Sub-Vokalisieren während des Lesens (sprechen Sie die Wörter entweder laut oder in Ihrem Kopf aus). Sie begrenzen Ihre Lesegeschwindigkeit, wenn man bedenkt, dass Sie viel schneller denken, als Sie Worte aussprechen. Ich glaube, das ist die wichtigste Technik.
  2. Stoppen Sie die Regression. Sie kennen den Moment, in dem Sie einen großen Absatz lesen und feststellen, dass Sie abgelenkt waren, so dass Sie sich an nichts erinnern können und es jetzt wieder lesen müssen? Nicht. Wenn Sie abgelenkt sind, gehen Sie nicht zurück. Benutze das als eine Art Strafe, damit du nicht wieder abgelenkt wirst.
  3. Trainieren Sie Ihr peripheres Sehen, so dass Sie Wortgruppen sehen können, anstatt sich auf Silben zu konzentrieren. Eine Möglichkeit, dies zu tun, besteht darin, den oberen Teil der Wörter anstelle der Mitte zu betrachten.
  4. Ungeachtet dessen, was die meisten Leute sagen, sollten Sie Ihren Finger oder einen Bleistift nicht über die Linien bewegen, um schneller zu lesen. Obwohl es am Anfang hilft, wird diese Technik schließlich Ihre Geschwindigkeit einschränken und Sie sehr ablenken.
  5. Sie müssen nicht jedes einzelne Wort lesen! Lehrer sagen immer, dass man jedes Wort in einem Satz lesen muss, aber das ist absurd, Unsinn. Nach einer Weile werden Sie sich die Wortgruppe ansehen und anfangen, die nutzlosen zu ignorieren.
  6. Sie sollten auch lernen, richtige Skimming-Techniken, da es wirklich ineffizient ist, 100% eines Textes oder eines Buches zu lesen. Sie sollten zuerst das Buch/Artikel durchsehen und dann die Kapitel durchblättern, um herauszufinden, welche Absätze am wichtigsten sind. Der zusätzliche Vorteil ist, dass es viel einfacher ist, das Buch zu verstehen, weil Sie jetzt eine gute Vorstellung davon haben, worüber es spricht, die Position des Autors, etc.
  7. Dies ist der zweitwichtigste Ratschlag: GIB NICHT AUF. Es ist nicht einfach, eine falsche Gewohnheit zu überwinden, die seit Jahrzehnten praktiziert wird! Üben Sie jeden Tag ein wenig. Sie werden mit der Zeit besser, aber hören Sie nicht auf zu üben, oder Sie werden zu den alten, falschen Gewohnheiten zurückkehren.

Ich schlage schließlich das Buch 10 Days to Faster Reading – Abby Marks-Beale vor, das diese und einige andere Techniken ausführlich erklärt.

Trockenübung – Bookish SmallTalk [#2 Juni]

Bookish Smalltalk ist meine un-regelmäßige Übung, besser auf einem von mir gefürchtetem Gebiet – nämlich dem im Alltag leider doch so wichtigen „Small Talk“ besser zu werden. Da ich Euch nicht alle anrufen kann … ist dies hier meine heilende Trockenübung. Nun zum zweiten Mal.

Ich muss da mal kurz …

Ruta Sepety Salt to the Sea #mustread

Bevor ich auf einzelne Bücher und verwandte Themen eingehe, muss ich kurz etwas loswerden. Sagt mal, Leute, was ist eigentlich zur Zeit los mit unserer Welt?

Am Sonntagabend habe ich “Salt to the Sea” von Ruta Sepetys beendet – es spielt gegen Ende des 2. Weltkrieges und porträtiert – auf einer wahren Begebenheit beruhend – die Flucht verschiedener Protagonisten. Wann immer ich das Buch, in dem der Leser von den diversen Gräueltaten des vergangenen Weltkrieges erfährt, zur Hand nahm, fragte ich mich gleichzeitig: warum können wir nicht aus den Fehlern unserer Vergangenheit lernen?

Ich weiß, das ist eine leidige Frage und einige von Euch werden wahrscheinlich jetzt die Augen verleiern und denken “oh nööö, jetzt kommt die daaamit”. Doch Fakt ist, sobald ich die Medien anschalte – oder aufklappe – springt mir Angst, Misstrauen, Wut und Hassentgegen. Angst – der Antrieb aller dieser Gefühle – basiert für mich auf Unwissenheit. Darum halte ich es nicht nur für unabdingbar, mit offenen Augen und Fragen stellend durchs Leben zu gehen, sondern auch für absolut essentiell die Ereignisse der Vergangenheit zu kennen, um daraus abzuleiten, welche Fehler in der Zukunft vermieden werden können.

 

Aus den Fehlern der #Vergangenheit #lernen bookish

Bitte lest Salt to the Sea – ich schreibe die Tage auch noch eine Rezension dazu – und lernt daraus. Wir sind schon wieder auf dem besten Wege zu “history repeats itself”, in dem wir Menschen, die “anders” sind (sei es durch Hautfarbe, Kleidung, Gestik, Mimik, Geschlecht, Status, Meinung) als wir selbst, unser Misstrauen, unseren Hass entgegen zu schleudern. Aufzeigen tut es aber nur unsere eigene Angst, unser selbstverschuldetes Unwissen, es ist ein Armutszeugnis für unsere angeblich ach-so-tolle westliche Bildung. Welche Konsequenzen das hat, davon können unsere Großeltern noch erzählen.

Damit beende ich den philosophischen Teil (hallo … ? liest noch jemand hier mit :-)) und widme mich stärker EUCH und den BÜCHERN.

Was gibt es also Neues in der Buchblogger-Welt? Halt, ich möchte es einschränken, was gibt es, durch meine Brille geblickt, neues im Bloggerversum …

Blogger-Bashing

 

BANG #Bloggerbashing

Ja, das Thema “hau den kleinen, naiven Buchblogger” ist einmal mehr gut im Programm vertreten – ganz frisch tobte sich Herr Jungen von der FAZ aus (im Deutschunterricht hätte meine Lehrerin ja gesagt “am Thema vorbei. 6., setzen.) oder vor einiger Zeit Frau Michel in der ZEIT. Ich bin sicher, Ihr habt es alle mitbekommen. Einen wunderbaren Post dazu hat die liebe Saskia von Who is Kafka?geschrieben. Den Beitrag kann ich jedem nur ans Herz legen – gefolgt von Leselurch mit “Warum bin ich eigentlich BUCHBlogger?” und Anabelle, die sich ihren Frust in „Die Jugend und ihre Hobbies – Die Zeitungen und ihre Angst vor Neuem“ von der Seele schreibt. Lesen. Jetzt.

Ich habe dem nichts hinzuzufügen, denn wo sie recht haben, haben sie recht. Die Buchblogger-Mädels, nicht die elitär-verstaubten Vertreter großer Tagesblätter. Ach, fällt Euch dabei was auf? Dieser Spott und Hohn beruht auf nichts anderem … als … einmal mehr auf Angst und Unwissenheit!

Klatsch und Trasch aus dem Bloggerversum

#ACOMAF Hymnen … Jaja, ich weiß, diese “albernen Abkürzungen” … aber es sei den Nerds dieser Reihe verziehen, wir haben einfach Spaß dran den Titel “A Court of Mist and Fury” abzukürzen. Sonst bräuchten wir auf Twitter alleine die Hälfte des Tweets um nur den Titel zu nennen. Gemeint ist Band zwei der “A Court of Thornes and Roses” Reihe – einer weiteren fantastischen Geschichte aus der Feder von Schreibqueen Sarah J. Maas.

Besonders die Rezension „Let’s talk ACOMAF“ von Yvonne von „A World Between Folded Pages“ hat es mir angetan. Pures Fangirling. Hach … i moags ja!

Erst kürzlich hat Tasmin eine neue Rezension gepostet und zwar zu “Simon vs. The Homo Sapiens Agenda”. Das Buch will ich schon soooo lange lesen … JETZT muss es bald herhalten! Wer nicht überzeugt ist: lest ihre Rezension!

Bei mir rennt Der Sinn ja offene Türen ein … aber wenn Ihr Euch fragt “Warum sollte man Science Fiction lesen?”, dann empfehle ich Euch schnellstens eben jenen Beitrag seinerseits zu diesem Thema zu lesen … Er muss es wissen, er ist Buchhändler und damit Quelle ersten Grades!

Balztanz mit dem Hörbuch #audiobook

Neulich habe ich über meinen “Balztanz mit dem Hörbuch” geplaudert. Da ist es nur logisch die Frage nach dem WIE aufzuwerfen: Wie entsteht eigentlich ein Hörbuch? Das könnt ihr wunderbar anschaulich erklärt bei der lieben Ramona nachlesen!

Seit Ihr auch so neugierig, wie ich? Ich liebe es ja, mehr über den Blogger bzw. die Bloggerin HINTER dem Blog kennenzulernen – einen tiefen Einblick in ihre liebenswerte Bücherseele bietet uns dieser Tage Anna von Ink of Books mit ihrem Beitrag „Das bin ich! (aka wer will das denn bitte hören?)“ Ehrlich. Sympathisch.

Und nun noch völlig aus der Reihe …

Dank der Aktion #meettheblogger, die Anne von Blog Chicks initiiert hatte, habe ich so einige tolle neue Accounts kennengelernt! Kocht jemand von Euch gerne? Inspirierende Rezepte gibt es bei

  • Caro in the Kitchen
  • Unsermeating (schöner Instagram Account; Papa und Tochter am Werk)
  • Eine Prise lecker
  • Münchnerküche

Habt Ihr bei der Aktion auch mitgemacht? Wen oder was habt Ihr Neues entdeckt?

So, das war’s erst einmal – ist ja lang genug geworden der Beitrag. Wahrscheinlich schnarcht Ihr schon ganz laut!

Liebste Grüße
Kati